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Virtuelles Ensemblekonzert des Musikkorps der Bundeswehr

Virtuelles Ensemblekonzert mit dem Musikkorps der Bundeswehr Siegburg - Ein Lichtblick im Frühling

Seit einem Jahr schweigen die Klänge großer Orchester, so auch leider des Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg.

Während der Pandemie konnten dennoch zwei Alben veröffentlicht werden („We Are One“ mit der Heavy Metal Band U.D.O. und „Deutsche Armeemärsche Band 3“). Den Vorzeigemusiker*Innen fehlen neben dem Musizieren als Orchester vor allem die vielen Begegnungen mit ihrem Stammpublikum und den vielen Konzertveranstaltern, mit denen sie seit Jahren zusammenarbeiten und wichtige soziale wie karitative Zwecke unterstützen und fördern.

Um diese Verbundenheit mit den Veranstaltern zum Ausdruck zu bringen, melden sie sich jetzt mit einem eindrucksvollen, virtuellen Ensemblekonzert zurück: Ein Lichtblick im Frühling.

Zu hören und zu sehen sind zahlreiche Ensembles des Musikkorps mit einem großen Potpourri an Klängen, Stilen, interessanten Schauplätzen und Drehorten. Die Bandbreite reicht musikalisch von festlichen Bläserklängen Johann Sebastian Bachs bis zu filigranen Momenten Jacques Iberts oder Hedwige Chrétiens, von Eigenkompositionen und Bearbeitungen bis zur Filmmusik. Die virtuellen Konzertbesucher*Innen dürfen sich auf die folgenden Besetzungen freuen: drei verschiedene Blechbläser- und fünf verschiedene Holzbläserensembles, Marimbaphon-Duo, moderne Tanzcombo und der Spielmannszug des Musikkorps der Bundeswehr. Gedreht und aufgenommen wurden die Konzertbeiträge an zehn verschiedenen Schauplätzen mit jeweils einem eigenen Hygienekonzept. Besonders hervorzuheben sind hierbei die eindrucksvollen Beiträge aus dem Kloster Eberbach im Rheingau und dem Technikmuseum in Speyer. Alle Ton- und Bildaufnahmen entstanden in Eigenregie durch Soldaten des Musikkorps. Die Beiträge werden in gewohnter Form vom Leiter des Musikkorps der Bundeswehr, Oberstleutnant Christoph Scheibling, moderiert.

Uns - von der Seemannskapelle Hillmicke - als Ausrichter des im letzen Jahr leider ausgefallenen Benefizkonzerts "Sternenlicht" zu Gunsten der ALS Spendeninitiative "Sternenlicht", initiiert von unserem langjährigen Mitglied und Leiter der Tanzmusik "The Sailors" Thorsten Voß, sind die Rechte übertragen worden, dieses virtuelle Konzert auf unserer Seite zu platzieren und mit einem persönlichen Grusswort von uns als Veranstalter zu ergänzen.
Diese Möglichkeit möchten wir auch nutzen, um mit einem Spendenaufruf Thorsten mit seiner Spendeninitiative und damit die ALS Forschung zu unterstützen. Leider gibt es seit einem Jahr coronabedingt keine Möglichkeiten für Thorsten, die Spendeninitiative aktiv mit Veranstaltungen zu unterstützen und persönlich für Spenden zu werben.
Bitte unterstützen auch Sie dieses Vorhaben mit einer Spende, damit alle an ALS erkrankten Personen eine Perspektive sehen.

Thorsten Voß bekam im November 2018 die Diagnose ALS (bekannt geworden durch die Erkrankung von Stephen Hawking und der Ice Bucket Challenge), einer sehr schweren und unheilbaren Krankheit des zentralen Nervensystems, die zur kompletten Lähmung des Körpers, sowie zum Verlust der Sprach- und Schluckfähigkeit und zur sehr starken Beeinträchtigung der Atmung führt. Das bedeutet die höchsten Anforderungen an die Erkrankten und die Angehörigen an psychische Belastungen und Pflege.
Jeder Mensch kann an ALS erkranken.

Im August 2019 hat Thorsten via Facebook die ALS Spendeninitiative "Sternenlicht" gegründet, um die ALS Forschung zu unterstützen und die Aufmerksamkeit zu dieser Krankheit zu verbessern. Er unterstützt konkret das Team und die Arbeit der ALS Genforschung an der Universitätsklinik Mannheim unter der Leitung des international angesehenen ALS Genetikers Prof. Dr. med. Jochen Weishaupt. 2018 entdeckte Prof. Weishaupt zusammen mit Dr. Brenner das ALS-Gen, das bei Thorsten die Krankheit ausgelöst hat - die Spendeninitiative unterstützt in einem Projekt die Arbeit an diesem ALS Gen.
Nach über 150 Jahren, seitdem der französische Neurologe Jean Martin Charcot die Krankheit erstmals beschrieben hat, kann 2021 ein entscheidendes Jahr für die ALS Forschung werden und die Bekämpfung der Krankheit werden. Erstmals wird es höchstwarscheinlich gelingen, ein bestimmtes ALS Gen wirksam zu behandeln. Dies ist der langjährigen, hervorragenden ALS Genforschung zu verdanken. Somit wäre die prinzipielle Machbarkeit bewiesen, einen wirksamen positiven Einfluss auf die bislang unheilbare Krankheit zu nehmen. Das Ziel ist, weitere Gene und somit eine möglichst grosse Zahl an ALS Erkrankten zukünftig ebenfalls behandeln zu können.
Auch das Projekt der Spendeninitiative macht aktuell erhebliche Fortschritte. Gerade jetzt ist es sehr wichtig, dass die Forschung sich so erfolgreich weiterentwickeln kann, inndem versucht wird, die für die Krankheit verantwortlichen Genveränderungen zu korrigieren und die betreffenden Gene still zu legen.
ALS hat bislang keine Lobby und einen schweren Stand, somit fehlt es an Unterstützung durch Staat und Pharmakonzerne und die Forschung ist erheblich auf Spendengelder angewiesen. Helfen Sie mit und unterstützen Sie den Kampf der Forschung gegen eine der schwersten existierenden Krankheiten. Jeder Euro hilft!





Spendenkonto:
Empfänger: Medizinische Fakultät Manheim
Betreff/Verwendungszweck: 73000294 STERNENLICHT
IBAN: DE 40 6005 0101 0004 6163 42
BIC: SOLADEST600

Spendenquittungen können per E-Mail unter alsspendeninitiativesternenlicht@web.de angefordert werden.

Grußworte von Thorsten Voß
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